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Corona

Maskenpflicht und Social Distancing - das Corona-Virus stellt unser Alltagsleben komplett auf den Kopf. Einsamkeit, Depression und Angst sind nur einige der vielen Nebenwirkungen, die die Pandemie mit sich bringt. Erfahre hier, wie die Corona-Zeit uns verändern und belasten kann.

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Corona-Krisen Hilfe: Wie Corona zu einer Chance werden kann

Die Corona-Pandemie ver√§ndert all unsere Leben gerade in jeglichen Hinsichten. Noch vor kurzem hat man sich einfach mal eine Woche Zuhause mit viel Ruhe gew√ľnscht oder wollte auch einfach mal ungest√∂rt vom Sofa aus arbeiten. Und auf einmal wurden aus diesen W√ľnschen Realit√§t und man kann sich nichts sch√∂neres vorstellen, als den normalen Wahnsinn im Alltag zur√ľckzubekommen. Dir f√§llt die Decke auf den Kopf, die Tage ziehen ohne gro√üe Ereignisse an Dir vorbei, Du f√ľhlst Dich lustlos und antriebslos oder hast Angst vor dem Virus und wie es weitergehen soll? Mit diesem Gef√ľhlschaos bist Du nicht allein. Die Corona-Krise kann viele verschiedene Emotionen hervorrufen: von Angst, Depressionen bis hin zu Einsamkeit und Zukunfts- sowie Existenz√§ngsten. Wir wollen Dir helfen, dass Du Deinem Gef√ľhlschaos wieder Herr wirst und die Corona-Krise sich eventuell sogar als pers√∂nliche Chance zur pers√∂nlichen Entwicklung entpuppt.

Angst in Zeiten der Corona-Pandemie

Mit Beginn der Corona-Pandemie haben viele √Ąngste zugenommen. Du hast vielleicht Angst, dass du selbst oder dir nahestehende Menschen erkranken. Oder dass viele, vor allem √§ltere oder vorerkrankte Menschen, sterben und unser Gesundheitssystem √ľberfordert wird. Du hast wom√∂glich auch Angst vor der sozialen Isolation sowie den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, die dich und viele andere jetzt schon treffen. Dieser Text will dir dabei helfen, deine Angst ein bisschen besser zu verstehen und einen guten Umgang damit zu finden. Weiter unten findest du dazu 7 Strategien gegen die Corona-Angst sowie eine √úbersicht verschiedener Anlaufstellen, die professionelle Hilfe anbieten.

Einsamkeit während Corona

Wir leben mit vielen neuen sozialen Einschr√§nkungen und an diese m√ľssen wir uns erstmal gew√∂hnen. Viele Menschen weltweit f√ľhlen sich w√§hrend dieser Zeit sehr einsam. F√ľhlst Du Dich auch w√§hrend dieser Zeit sehr einsam und allein? Du bist nicht allein mit diesem Gef√ľhl. Die sozialen Einschr√§nkungen, wie Social Distancing, kreieren eine Distanz zu Freunden und Familie und das st√§ndige Zuhause sein gibt uns das Gef√ľhl einsam zu sein. Einsamkeit ist eine intrinsisch getriebene Emotion, was bedeutet, dass sie - vielleicht entgegen dem ersten Empfinden - von innen kommt. Du kannst Dir aus diesem Gef√ľhlschaos wieder raushelfen, in dem Du Dich mit Deinem Gef√ľhl von Einsamkeit auseinandersetzt.

Angst vor Jobverlust durch Corona

Viele Deutsche bangen gerade um ihren Job und auf einmal geh√∂rt das Wort ‚ÄúKurzarbeit‚ÄĚ zum Alltagsvokabular. Aufgrund der Corona Krise steht in einem Gro√üteil der Welt das t√§gliche Leben still und somit werden gerade viele Stellen und Jobs in vielen verschiedenen Industrien und Branchen gestrichen. Nat√ľrlich macht das Angst: Was passiert, wenn auf einmal die Eink√ľnfte wegbrechen? Du bist mit diesen √Ąngsten nicht allein!

Depressionen erkennen und √ľberwinden w√§hrend Corona-Krise

Gerade f√ľr Depressive ist die Situation der Kontaktsperre ein hartes Los. Wir Menschen brauchen andere Menschen, um uns gut zu f√ľhlen. Insofern stellt die Ausgangssperre eine Doppelbelastung f√ľr psychisch Erkrankte dar. In Deutschland erkranken 5,3 Mio. Menschen an einer Unipolaren Depression, die behandelt werden muss. Nur wenige erhalten aber eine ad√§quate Behandlung. Aber vielleicht bietet auch die Krise eine Chance, gerade f√ľr Depressive. Die Entschleunigung bietet die M√∂glichkeit, dass mehr gesellschaftliche Akzeptanz entsteht, gerade wenn die psychischen Erkrankung einen m√ľde macht. Es scheint so, als ob wir jetzt durch die neuen zeitlichen Freir√§ume, mehr Beachtung unserer Psyche schenken. Sobald ein reger Austausch entstehen kann, kann das Gef√ľhl f√ľr Hoffnung wieder aufbl√ľhen. Aber was tun wir, wenn wir ewig in der Warteliste einer psychotherapeutischen Behandlung stehen und weitere M√∂glichkeiten aufgrund der aktuellen Situation ausbleiben? Likeminded bietet dir online eine Sitzung im gruppentherapeutischen Setting an. So, dass du jede Woche in deiner Gruppensitzung beiwohnen kannst. Aus Erfahrung wissen wir: ein Austausch unter Gleichgesinnten kann sehr heilsam sein, indem wir erfahren, wie es anderen geht, die in √§hnlichen Situationen stecken. Die w√∂chentlichen Sitzungen bieten dir einen digitalen Ort, der Halt gibt und einen sicheren Raum bietet, auf den du die Woche √ľber hinarbeiten kannst. All das ist anonym und nimmt dir nicht deine Privatsph√§re. Das bedeutet auch, ein freier Austausch ist gew√§hrt, ohne den Nachteil eines subjektiven Urteils, dass so viele durch Familie oder Freunde erhalten. Denn die Nutzer in einer Session kennen sich nur aus diesem Rahmen und damit k√∂nnen wir eine hohe Objektivit√§t gew√§hrleisten.

Gesteigerter Alkoholkonsum während der Corona-Krise

Experten vermuten, dass der Alkoholkonsum w√§hrend der Corona-Krise sich nachhaltig ver√§ndert. Viele Menschen haben mehr Zeit aufgrund von R√ľckg√§ngen an Arbeits- und Alltags Verpflichtungen. Je l√§nger die Isolation in den eigenen vier W√§nden anh√§lt, desto mehr macht sich das Gef√ľhl von Langeweile breit. Au√üerdem laden Apps wie ‚ÄúZoom‚ÄĚ und ‚ÄúHouseparty‚ÄĚ zu gem√ľtlichen Abenden mit Freunden auf ein paar Gl√§ser Wein ein. Ein Feierabend Bier oder ein leckeres Glas Rotwein am Freitagabend stellen ja auch kein Problem dar. Doch was kannst Du machen, wenn Du √ľber Deinen Alkoholkonsum die Kontrolle verloren hast? Das BZgA-Infotelefon ber√§t Dich anonym und bietet Dir Unterst√ľtzung, wenn Du Dich um Dich selber oder eine andere Person sorgst: 0221 892031

Corona-Virus/ Beziehungsprobleme: Isolation stellt eine Herausforderung dar

Viele Paare k√∂nnen gerade ein Lied davon singen: Die Isolation ist ein absoluter Stress-Test f√ľr romantische Beziehungen. Egal, ob man sich in einer Wohnung aufgrund von begrenztem Wohnraum auf die Nerven geht oder man geographisch voneinander, durch Social Distancing und begrenzten Reisem√∂glichkeiten, getrennt ist: Es ist gerade alles andere als einfach! Die sozialen Einschr√§nkungen dominieren unseren Alltag und unsere Beziehungen. Was kannst Du f√ľr Dich, Deinen Partner und Deine Beziehung tun? Die drei einfachsten Tipps um Deine Beziehung w√§hrend der Corona-Krise zu st√§rken:

Kommunikation ist das A und O

Sprich mit Deinem Partner √ľber die Sachen die Dich st√∂ren und versuche gleichzeitig die Seite deines Partners wahrzunehmen.

Power Dich aus!

Es ist v√∂llig normal, dass Dir manchmal die Decke auf den Kopf f√§llt und somit Deine Laune im Keller ist. Bewegung tut gut und das Gehirn sch√ľttet Gl√ľckshormone aus - Win Win!

Such Dir ein Leidenschafts-Projekt

Was wolltest Du schon immer mal lernen oder Dein Herzblut reinstecken, aber hattest nie die Zeit daf√ľr? Konzentrier Dich auf Dein neues Leidenschafts-Projekt und nimm die Spannung und den Druck aus Deiner Beziehung - egal wie gl√ľcklich eine Beziehung ist, es gibt immer mal Krisen!

Häusliche Gewalt nimmt zu in der Corona-Krise

Durch die soziale Isolation sind Familien und Beziehungen im absoluten Stress-Test. Man kann sich nicht nur schlecht aus dem Weg gehen aufgrund von begrenztem Wohnraum, sondern die Nerven liegen auch blank aufgrund von Zukunfts- und Existenz√§ngsten: Was passiert, wenn auf einmal die Eink√ľnfte wegbrechen? Leider vermutet man, durch diese Faktoren, einen Anstieg von h√§uslicher Gewalt, der prim√§r Frauen und Kinder in Not gerade hilflos ausgesetzt sind. Die Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey will aktiv gegen den Anstieg von h√§uslicher Gewalt angehen und verabredet mit den Bundesl√§ndern konkrete Hilfsma√ünahmen f√ľr Frauen in Not, wie zum Beispiel neue und pragmatische L√∂sungen f√ľr die Vergr√∂√üerung von Frauenhaus Kapazit√§ten. Informiere Dich √ľber bestehende Hilfsangebote f√ľr gewaltbetroffene Frauen, M√§nner und Kinder: www.staerker-als-gewalt.de
Wenn Du häusliche Gewalt erlebst und Hilfe brauchst: Kontaktiere das Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen (08000 116 016).

Quellen:


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