Zweiten Lockdown ĂŒberstehen


Die erste Woche des zweiten Lockdowns ist bereits ĂŒberstanden. Neue, alltĂ€gliche Routinen haben sich wieder aufgemacht und AktivitĂ€ten, die uns im ersten Lockdown geholfen haben, werden nach und nach wieder aktiviert.

Doch trotzdem bleibt ein mulmiges GefĂŒhl und die Frage nach dem „Wie lange kann das so noch weiter gehen?“ wird grĂ¶ĂŸer und lauter. Besonders in Zeiten der Krise können solche Gedankenkreise ganz schön intensiv sein und von GefĂŒhlen der Angst, Unsicherheit und des Stresses begleitet werden.

Du bist damit nicht alleine!

In sehr kurzer Zeit hat sich das Leben fĂŒr fast alle von uns drastisch geĂ€ndert. Besonders im Lockdown sieht unser Alltag anders aus und vieles, was uns zuvor gewohnt war, ist in der Art nicht mehr möglich. Ein wichtiges Stichwort ist Akzeptanz. Damit ist aber nicht gemeint, dass wir aufgrund der aktuellen Lage der Resignation verfallen und den Kopf in den Sand stecken sollen. Sondern vielmehr, dass wir uns der Situation aktiver bewusst werden. Es ist gerade alles zwar so, wie es ist, aber was kann ich jetzt damit anfangen?

Unsere Tipps gegen den Lagerkoller

Wir haben fĂŒr Dich hilfreiche Tipps zusammengestellt, die Dir helfen sollen bestmöglich durch den zweiten Lockdown zu kommen:

Routine finden und verfolgen!

Auch wenn der Alltag jetzt nur in den eigenen vier WĂ€nden stattfindet, ist es wichtig eine Routine zu finden und beizubehalten. Struktur im Alltag kann dabei helfen, Stress und Hilflosigkeit zu verarbeiten und mit VerĂ€nderungen besser umzugehen. Es gibt unterschiedliche Wege eine Routine zu finden, sei es jeden Tag, um dieselbe Uhrzeit aufzustehen und schlafenzugehen, oder jeden zweiten Tag einen Filmeabend. Wichtig ist, dass neben alltĂ€glichen und wichtigen Terminen wie Arbeit und Haushalt auch bewusstes Genießen einen Platz in Deiner Routine findet. NatĂŒrlich gibt es auch im Lockdown Pflichten, denen wir nachgehen mĂŒssen, aber gerade jetzt ist es fĂŒr das eigene Seelenwohl wichtig, Events zu planen, auf die wir uns besonders freuen können. Dazu kann ein leckeres, selbstgekochtes Abendessen zĂ€hlen, ein Zoom-Date mit FreundInnen oder eben ein Filmeabend.

Bleibe aktiv!

In Bewegung zu bleiben war auch vor dem Lockdown nicht leicht, aber alltĂ€gliche AktivitĂ€ten, wie der Weg in die Arbeit oder zu Bekannten fehlt. Es ist daher umso wichtiger den inneren Schweinehund zu ĂŒberwinden und aktiv zu werden. An schönen Wintertagen bietet es sich beispielsweise an, einen Spaziergang mit dem Lieblingspodcast in den Ohren zu machen oder eine Runde im Kiez zu joggen. Bewegung und die frische Luft tun uns gut und helfen dabei einen kĂŒhlen Kopf zu bewahren. Wenn es aber zu kalt draußen ist: Keine Sorge! Besonders in den letzten Monaten hat sich ein großes Angebot an Online Workouts und Sport Livesessions angesammelt. Besonders Sport im Livestream mit vielen anderen Teilnehmenden kann dabei helfen, hochzukommen und motiviert in den Tag zu starten!

Hier findet Ihr super KanÀle, die Euch dabei motivieren, fit zu bleiben:

Yoga auf Youtube

Digitales Fitnesscenter

Bleibe sozial!

Der Lockdown und die neuen Auflagen erschweren und den direkten Kontakt zu Familie, FreundInnen, Bekannten und KollegInnen. Soziale Kontakte, die uns sonst tĂ€glich begleitet haben, sind drastisch zurĂŒckgegangen und doch bemĂŒhen sich viele Portale auch online einen Austausch zu ermöglichen. Neben den bekannten Portalen wie Facetime, Zoom, Google Meets oder Jitsi gibt es noch viele weitere Websiten, die neben einem Videochat noch Spiele und andere Besonderheiten anbieten. Beispielsweise gibt es die Website Houseparty.com, welche eine Reihe an Spielen, die in der Gruppe gespielt werden können, anbietet. Ein anderes Portal ist Skribblo.com. Es handelt sich hierbei um ein interaktives Ratespiel, welches auch in großen Gruppen genutzt werden kann.

Ein Tipp fĂŒr den Austausch mit Bekannten: Manchmal kann es gut tun darĂŒber zu sprechen, wie Bekannte gerade mit dem Lockdown umgehen. So ist es nicht nur auf der einen Seite wichtig bei den Liebsten zu fragen, wie es ihnen gerade geht, aber auf der anderen Seite auch informativ zu wissen wie verschiedene Menschen auf verschiedene Arten und Weisen mit dem Lockdown umgehen. Ein Austausch, ĂŒber was uns aktuell belastet, wie wir selber wissen damit umzugehen und wie uns die ganze Situation fĂŒhlen lĂ€sst, ist wichtig und sollte auf jeden Fall einen Platz in euren GesprĂ€chen finden. Damit helfen wir uns nicht nur selbst, sondern auch anderen!

Wie gehe ich mit den vielen Nachrichten um?

TĂ€glich erreichen uns eine Vielzahl an Informationen zu dem Corona Virus. Manchmal kann es ganz schön ĂŒberfordernd sein, mit so vielen Inhalten gleichzeitig umgehen zu mĂŒssen. Besonders, wenn diese Nachrichten beĂ€ngstigend und verunsichernd sind, ist es wichtig, sich mit diesen nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig zu beschĂ€ftigen. Das bedeutet natĂŒrlich nicht, auf den neuesten Stand der Nachrichten zu verzichten, sondern einfach bewusster damit umzugehen. Versuche beispielsweise, auf Deinen sozialen KanĂ€len, Nachrichten-Profilen zu entfolgen und diese vielleicht nur ein, bis zwei Mal pro Tag bewusst aufzurufen. Versuche Dich bei Deiner Recherche auf Fakten zu konzentrieren und Dein Wissen aus verlĂ€sslichen Informationen zu generieren. Versuche dazu grundsĂ€tzlich auf jene Informationen zurĂŒckzugreifen, die Dich dabei unterstĂŒtzen, dich auf die aktuelle Situation einzustellen und auf VerĂ€nderungen vorzubereiten.

VerlĂ€ssliche Quellen, um Informationen zum Virus und dem aktuellen Stand zu erhalten sind beispielsweise: 

Ein Tipp zum Schluss:

Pausen sind wichtig. Auch wenn hier viele Tipps fĂŒr einen produktiven Alltag in der QuarantĂ€ne aufgezĂ€hlt wurden, ist es, umso wichtiger auf den eigenen Körper zu hören. Im Endeffekt befinden wir uns noch immer in einer weltweiten Pandemie und diese Erkenntnis wird manchmal ganz schön viel und lĂ€sst sich nicht allzu leicht wegradieren. Wenn die Energie also einmal nicht da ist, einem Hobby zu folgen oder ein neues Gericht auszuprobieren, dann ist das auch ok so. Wenn sich euer Körper nach Ruhe und Entspannung sehnt, dann solltet ihr dem auch nachgehen. Es ist nicht schlimm, einen Tag mal eine Pause einzulegen, es ist nicht schlimm, einmal Essen zu bestellen und nicht zu kochen, es ist nicht schlimm, einmal den Facetime Call nicht abzuheben. Hört auf euch und auf das, was ihr braucht! Morgen ist ein neuer Tag, den ihr mit Motivation und Spaß auffĂŒllen könnt.

Wie kann dir Likeminded helfen?

Auch wenn sehr vieles gerade eine Pause einlegt, sind wir bei Likeminded fĂŒr Dich da. Wir wollen online einen Raum schaffen, der es Dir ermöglicht ĂŒber das zu sprechen, was in Dir vorgeht, mit Menschen, denen es Ă€hnlich geht. Gerade zu Zeiten des Social Distancing ist es wichtig, einen sicheren Raum fĂŒr einen solchen Austausch zu finden.

Um Dir eine passende UnterstĂŒtzung anbieten zu können, kannst Du mit uns ein InformationsgesprĂ€ch abhalten und uns erzĂ€hlen, was Dich gerade besonders belastet. Danach wirst Du einer passenden Gruppe vorgestellt, die dich ĂŒber die nĂ€chsten Wochen begleitet. Wir sind gerne fĂŒr dich da!

Quellen